Beweissicherung


Vor größeren Baumaßnahmen, bei denen Nachbargebäude durch Erschütterungen, Setzungen, Erdrutsche oder mechanische Einwirkung Schäden erleiden können, empfiehlt es sich, den Zustand der Umgebungsbebauung zu dokumentieren. Durch ein Beweissicherungsgutachten lässt sich im Nachhinein belegen, dass vorhandene Risse oder Setzungen nicht durch Ihre Baumaßnahme entstanden sind.

Eine Beweissicherung ist vor den Bauarbeiten an historischer Bausubstanz empfehlenswert.

Auch von großen Gebäudeschäden wie Sturmschäden, Brandschäden oder Wasserschäden müssen für Bauherren und die Versicherungen Beweise gesichert werden.

Die Ursache von Feuchte im Bau sind oftmals Wärmebrücken. Diese können in der kalten Jahreszeit nachgewiesen und die Wärmebilder als Beweise eingesetzt werden.

Die Beweissicherung kann zur Feststellung des Zustandes eines Objektes vor Beginn von Rechtsstreitigkeiten dienen. Das selbständige Beweisverfahren kann einem Prozess vorgeschaltet werden. Es dient dazu, zeitnah Beweise über einen bestimmten Bauzustand zu sichern, der später verdeckt werden könnte.

Lassen Sie vom Fachmann die Tatsachen festhalten, bevor Sie nichts mehr beweisen können.